Hotel Lamm im neuen Glanz

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Hotel Lamm im neuen Glanz

Tradition und Moderne in St. Valentin auf der Haide. St. Valentin auf der Haide – Schon seit über 50 Jahren wird das Hotel Lamm von der Familie Sprenger geführt. Seit jeher setzt man auf den Erhalt der Traditionen und gleichzeitig wird in die Zukunft geblickt.
Mit den kürzlich fertiggestellten Umbauarbeiten wurde ein weiterer Meilenstein der Geschichte des Familienbetriebes gesetzt. Die ersten Gäste konnten sich in den vergangenen Wochen bereits ein Bild von den erfolgreichen Arbeiten machen.

Qualitativ und quantitativ erweitert
Aber der Reihe nach: Gemeinsam mit dem Planungsbüro Architekt Alexander Andretta in Prad plante die Familie Sprenger die bauliche Umgestaltung mit energetischer Sanierung, sowie die qualitative und quantitative Erweiterung des bestehenden Hotel-Gastbetriebes. „Das Ziel war es im Dachgeschoss, welches aufgestockt wurde, sowie im zweiten Obergeschoss im nördlichen Teil des Hotelgebäudes, qualitativ hochwertigere und größere Zimmereinheiten zu erhalten, welche auch als ‚Studios‘, sprich im Schnitt zirka 30 bis 35 Quadratmeter große, kompakte Einzimmer- bzw. ‚Miniferienwohnungen‘, ausgestattet jeweils mit einer kleinen Kochnische, genutzt werden können“, erklärt Arch. Andretta. Die Bettenzahl wurde somit von 34 Betten auf 43 Betten erhöht. Das neue Dachgeschoss wurde komplett in Holzbauweise ausgeführt. „Auch wurde im Zuge der Umbauarbeiten das Fassaden-Erscheinungsbild des Hotels erneuert und hierbei die bestehenden Zubehörs-Balkone in ihrer Tiefe und Auskragung vergrößert, mit dem Ziel dadurch den Komfort der Zimmer qualitativ zu erhöhen und somit auch den Platz zur Unterbringung von Tischen bzw. Liegestühlen zu ermöglichen“, erklärt der Architekt.

Gelungene Zusammenarbeit
Eine Herausforderung war es, die geplanten Baumaßnahmen im vorgegebenen kurzen Zeitrahmen durchzuführen und einzuhalten. So war eine Bauzeit von etwa 75 Tagen vorgegeben. Dies gelang. Die Arbeiten verliefen schlussendlich reibungslos. Hierfür setzten die Bauherren größtenteils auf Betriebe aus der näheren Umgebung. „Kompliment hierzu an alle beteiligten Firmen, welche mit ihrem Einsatz im Stande waren alle erforderlichen Bauarbeiten in diesem kurzen Zeitrahmen durchzuführen und fertig zu stellen“, lobt der Architekt. Auch die Familie Sprenger bestätigt die gelungene Abwicklung der Bauarbeiten und zeigt sich überaus zufrieden mit den Handwerkern: „Danke für die gute Arbeit“.

Neue Fassaden-Wärmedämmung
Kellergeschoss und Erdgeschoss blieben grundsätzlich unverändert, bis auf einige geringfügige bauliche Maßnahmen zur Anpassung an die Brandschutzvorschriften. Die bestehenden Fassaden an der Ost- und Südseite wurden energetisch saniert und hierzu eine neue Fassaden-Wärmedämmung angebracht, sowie die bestehenden Fenster an dieser Stelle ausgetauscht.
Gleich wie im Erdgeschoss wurde auch im ersten Obergeschoss die Ostfassade energetisch saniert sowie die bestehenden Fensterabschlüsse an der Ost- und Südfassade ausgetauscht und durch neue ersetzt. Im ersten, sowie auch im zweiten Obergeschoss wurde das Treppenhaus brandschutztechnisch vom Erschließungsgang durch neue Brandschutz-Türabschlüsse getrennt, sowie sämtliche bestehende Zimmer-Zugangstüren entsprechend mit neuen homologierten Türen ersetzt. Bei den Zimmern in diesen Geschossen wurden weiter die bestehenden Bodenbeläge durch neue ersetzt, sowie die Balkone an der Südfassade erneuert.
Ein wesentlicher baulicher Eingriff betraf den Bereich des früheren Dachbodenraumes im nördlichen Teil des Hotelgebäudes im zweiten Obergeschoss, in welchem eine neue Betonzwischendecke zum darüber liegenden Dachgeschoss errichtet wurde. Der ursprüngliche Dachbodenraum wurde baulich umgestaltet, sodass der Hotelbetrieb nun über zwei zusätzliche neue Zimmereinheiten samt jeweiligen Badezimmern verfügt. An der Nordfassade, Richtung Reschen, wurde hierzu ein neuer Balkon als Zubehör der neuen Zimmer errichtet.

Dachgeschoss in Holz-Ständerbauweise neu errichtet
Die Dachgeschossebene bildete schlussendlich den umfangreichsten Schwerpunkt der geplanten Umbauarbeiten. Dieses wurde bis auf dem Treppenhaus und dem bestehenden Aufzug komplett abgetragen und in Holz-Ständerbauweise als Vollgeschoss mit darüberlegendem Satteldach neu errichtet. Das Geschoss wurde völlig umstrukturiert und neugestaltet, sodass nun anstelle der früher bestehenden Zimmer sieben qualitativ hochwertigere und größere Zimmereinheiten samt Badezimmer geschaffen werden konnten. Die neuen Zimmer in Fortführung zum Fassadenbild der darunterliegenden Geschosse sind jeweils mit einem Balkon bzw. mit einer Loggia ausgestattet.

Mischung aus alt und neu
Die stilvolle Einrichtung der Zimmer kann sich sehen lassen, auch hier wurde auf eine Mischung aus Moderne und Tradition gesetzt. Die Traditionen beibehalten und gleichzeitig ein Ambiente schaffen in dem auch Neues geboten wird, hat sich die Familie Sprenger ohnehin seit jeher auf die Fahnen geschrieben. Der Balanceakt zwischen Altbewährtem und Neuem ist es, der das Dreisternehotel in der Ferienregion Reschenpass kennzeichnet. Das Hotel mit seiner zentralen Lage im Dorfzentrum von St. Valentin auf der Haide eignet sich ideal für alle Urlauber/innen – von Familien, über Motorradgruppen bis hin zu Reisenden jeden Alters.
Die Zimmer können entweder zusammen mit einem stärkenden Frühstück oder mit Halbpension, ab drei Tagen Aufenthalt, gebucht werden. Auch ein kleiner, aber feiner Wellnessbereich darf nicht fehlen. Dieser sorgt garantiert für unbeschwerte Momente. Die finnische Sauna ist vor allem im Winter ein purer Genuss: Nach langen Skitagen sorgt die Wärme für die optimale Regeneration der Muskeln. Dampfbad und Whirlpool laden zum Relaxen ein. Der Ruheraum ist der perfekte Ort, um gedankenlos die Zeit zu vergessen.

Restaurant und Pizzeria für alle
Im hoteleigenen Restaurant und in der dazugehörigen Pizzeria sind freilich auch Einheimische willkommen. Die Küche wird von der Chefin persönlich und langjährigem Personal geführt. Die Gäste dürfen sich auf eine gut-bürgerliche Speisekarte freuen. Angeboten werden insbesondere Südtiroler Spezialitäten sowie auch italienische Köstlichkeiten. Viel Wert wird dabei auf Qualität und Regionalität gelegt. Ein geräumiger Speisesaal bietet Platz für bis zu 60 Personen. Im Sommer kann das Essen auch auf einer großen Terrasse genossen werden. In der weitum bekannten Pizzeria „Lampl“ gibt es neben traditionell zubereiteter Pizza aus dem Holzofen auch American Food wie Burger, Chicken Wings, Wedges und mehr.